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Donnerstag, 14. Februar 2008

Bonusheft für Neubürger erschienen

Bonusheft für Neubürger erschienen

Mit der Willkommensgeste des Stadtmarketing-Trägerkreises soll neuen Bürgern ein attraktives Einkaufsangebot gemacht werden

Pünktlich zum Neubürgerempfang der Stadt Vaihingen an der Enz am kommenden Sonntag (17. Februar) ist für Neuzugezogene ein Gutscheinheft aufgelegt worden. Mit diesem hochwertigen Heft begrüßt der Stadtmarketing-Trägerkreis, bestehend aus der Stadt Vaihingen an der Enz, dem BdS Vaihingen, der Werbegemeinschaft und der Vaihinger Kreiszeitung, ab sofort alle Neubürgerinnen und Neubürger, die sich mit Hauptwohnsitz in Vaihingen an den Enz und den Teilorten anmelden.

„Das Gemeinschaftsprojekt soll eine „Willkommensgeste“ für Hinzuziehende oder auch Gäste der Stadt sein. Gleichzeitig wollen wir mit dem Gutscheinheft auf den hiesigen Handel und die örtliche Gastronomie aufmerksam machen“, unterstreicht Wirtschaftsförderer Thorsten Leupold.

Insgesamt stellen sich 49 Inserenten aus dem Einzelhandel, dem Handwerk, dem Dienstleistungsbereich und der Gastronomie vor und präsentieren ihr besonderes Angebot. Abtrennbare Wertmarken mit den „Willkommensangeboten“ werden in den jeweiligen Betrieben eingelöst. Nach Gebrauch bleibt das Heft mit den Werbebotschaften der Unternehmen als kleiner Einkaufsführer erhalten.

Das Gutscheinheft ist zunächst in einer Auflage von 3.000 Stück erschienen. Erstmalig wird es im Rahmen des Neubürgerempfangs der Stadt Vaihingen an der Enz am Sonntag (17. Februar) verteilt. Weitere Exemplare werden künftig an Neubürger bei der Anmeldung im Bürgeramt oder bei den Verwaltungsstellen in den Ortsteilen ausgegeben.

Logistikbetriebe im „Perfekten Standort“ ausdrücklich zulässig

Logistikbetriebe im „Perfekten Standort“ ausdrücklich zulässig

Verband Region Stuttgart teilt in seiner Stellungnahme die Auffassung der Stadt Vaihingen an der Enz

In Verbindung mit der geplanten Ansiedlung eines Logistikbetriebs im Gewerbegebiet „Perfekter Standort“ wurde in den vergangenen Wochen die Vermutung laut, die Ansiedlung solcher Betriebe widerspreche dem Entwurf zur Fortschreibung des Regionalplans der Region Stuttgart. Als Begründung wurde angeführt, der Regionalplan gehe nur von zwei Logistikzentren im Landkreis Ludwigsburg aus: Kornwestheim und Sachsenheim (Gewerbegebiet Eichwald). Damit sei – im Umkehrschluss – der „Perfekte Standort“ für Logistikbetriebe ausgeschlossen. Diese Deutung stellt der Verband Region Stuttgart in einer Stellungnahme als falsch heraus. Er unterstreicht damit die Auffassung der Stadt Vaihingen an der Enz: Logistikbetriebe sind im Gewerbegebiet „Perfekter Standort“ ausdrücklich zulässig.

Wie bereits mehrfach in der Presse berichtet, stößt die Ansiedlung von Logistikbetrieben im „Perfekten Standort“ nicht auf uneingeschränkte Zustimmung. Neben der befürchteten Verkehrs- und Lärmbelästigung wurde auch der Einwand erhoben, das Gewerbegebiet sei aus regionalplanerischer Sicht für solche Betriebe ungeeignet. Der Entwurf zur Fortschreibung des Regionalplans der Region Stuttgart weise im Landkreis Ludwigsburg nur das interkommunale Gewerbegebiet „Eichwald“ auf Markung Sachsenheim und den Standort Kornwestheim als „Regionalbedeutsamen Schwerpunkt für Industrie und Logistik“ aus. Dies bedeute im Umkehrschluss, der „Perfekte Standort“ sei für die Ansiedlung solcher Betriebe aus regionaler Sicht unerwünscht. Dieser Deutung hat der Verband Region Stuttgart nun widersprochen. „Logistikbetriebe sind im Gewerbegebiet Perfekter Standort ausdrücklich zulässig, soweit sie die Ansiedlung von Gewerbebetrieben anderer Art in ihrer Nachbarschaft nicht unmöglich machen“, schreibt Regionaldirektor Dr. Bernd Steinacher in seiner Stellungnahme an Vaihingens Oberbürgermeister Gerd Maisch. Die Stadtverwaltung sieht sich dadurch in ihrer Auffassung bestätigt.

Dass die Ansiedlung eines Logistikbetriebs auf gewisse Vorbehalte stößt, nehmen sowohl die Stadt Vaihingen an der Enz als auch der Verband Region Stuttgart durchaus ernst. Dennoch geben beide zu bedenken, dass die Wirtschaft in der Region Stuttgart mit ihrer arbeitsteiligen Struktur und einer Exportquote von über 50 Prozent im verarbeitenden Gewerbe in besonderem Maße auf eine funktionierende Logistikbranche in enger räumlicher Zuordnung zu Herstellern und Lieferanten angewiesen ist. Diese Feststellung finde im Grundsatz breite Anerkennung. Soweit es jedoch um die Ansiedlung von Logistikbetrieben vor Ort gehe, stoße diese vielerorts auf Vorbehalte. Sowohl bei der Stadtverwaltung als auch beim Verband Region Stuttgart wünscht man sich daher eine unvoreingenommene Betrachtung, welche die zweifellos vorhandenen Belastungen durch Flächeninanspruchnahme und Verkehr den Vorteilen gegenüberstellt. Dazu gehört, dass - neben den regionalwirtschaftlichen Vorteilen - sich derzeit kaum eine andere Branche dynamischer entwickelt und dass die Branche gleichzeitig sowohl hoch spezialisierte als auch einfache Arbeitsplätze für gering qualifizierte Arbeitnehmer schafft.